Airbike – Test und Empfehlungen 2021

Das Airbike ist insbesondere durch die große Popularität von Crossfit in Deutschland immer beliebter geworden. Bei dem Gerät handelt es sich um ein Foltergerät der ganz üblen Sorte. Auf keinem anderen Trainingsgerät kann man sich in so kurzer Zeit so verausgaben. Dabei ist das Training auf dem Airbike nicht nur geeignet für kurze High-Intensity Workouts, sondern auch für klassische Cardioeinheiten. In unserem Airbike Test stellen wir euch alle wichtigen Modelle genauer vor und erläutern euch worauf ihr beim Kauf eines Bikes achten müsste. Viel Spass.

Kurz-Zusammenfassung Airbike Test

Der Favorit in unserem Airbike Test ist das minimalistisch aussehende Assault Airbike. Dieses Bike ist sehr gut verarbeitet, sehr beliebt und beinahe unzerstörbar.

Wer ein etwas zivilisierteres Design bevorzugt und wert auf ein leiseres Laufverhalten legt ist mit dem Schwinn AirDyne besser bedient. Das Bike ist ebenfalls sehr gut verarbeitet und es macht einfach nur Spaß sich darauf zu verausgaben.

Airbike Test – unsere Favoriten

Assault Air Bike – das beste Crossfit Airbike

Assault Airbike Test

Das Assault Airbike ist eins der beliebtesten Air Bikes weltweit. Das Gerät ist sowohl in Fitnessstudio, Crossfit Boxen aber auch in vielen Home Gyms zu finden. Die große Verbreitung ist insbesondere auf das starke Marketing von Assault im Bereich Crossfit und Functional Fitness zurückzuführen.

Das Assault Airbike ist ein sehr hochwertig verarbeitetes Gerät. Es wird nur an wenigen Stellen auf Plastik gesetzt und es ergibt sich ein sehr stimmiges aber minimalistische Gesamtbild. Durch den hohen Metallanteil ist das Gerät natürlich sehr langlebig und geeignet für schwere Belastung. Kein Wunder, dass die Assault Airbikes häufig in Fitnessstudios zu finden sind. Auch bei den Crossfit Games wurden diese Bikes schon eingesetzt.

Das Gerät hat Abmessungen von 130 x 61 x 124 cm (L/B/H) und ein recht schweres Eigengewicht von 45 kg. Durch die beiden Räder an der Vorderseite kann man das Bike aber trotzdem recht einfach bewegen. So kannst das Bike auch in kleinen Home Gyms eingesetzt werden, in denen es keinen festen Platz für ein Airbike gibt und es nach dem Training wieder in die Ecke gestellt werden muss.

Einer der wesentlichen Nachteile des Gerät ist die verbaute Kette. Zwischen dem Widerstandsrad und den Pedalen wurde auf Kraftübertragung mittels einer Kette gesetzt. Dadurch wird das Bike bei vielen Umdrehungen sehr laut. Die Lautstärke lässt sich durch die regelmäßige Verwendung von einem Schmierstoff zwar etwas mindern, jedoch ist es immer noch deutlich hörbar. Falls du also in einer Wohnung mit weniger dicken Decken und Wänden trainieren willst, werden dich deine Nachbarn wohl hören.

Ein zweiter Kritikpunkt ist der unbequeme Sitz des Assault Bikes. Bei harten Sprints auf dem Bike verrutscht man ziemlich leicht auf dem Sitz was längeres Training unangenehm macht. Für uns ist das allerdings kein allzu großer Kritikpunkt, da sich die Trainingseinheiten auf dem Bike sowieso nicht so lange hinziehen.

Alles in allem handelt es sich beim Assault Airbike um ein sehr gut verarbeitetes Gerät an dem du bei regelmäßiger Pflege viel Spass haben wirst. Dabei ist das Bike explizit auch für den Einsatz in einer Crossfit Box oder einem Fitnessstudio geeignet.

Beim Assault Bike stimmen die Details. Die Pedalen sind mit kleinen Spikes versehen, die für Grip mit fast jedem Schuh sorgen. So kannst du immer unbesorgt so fest in die Pedale treten wie du kannst, du wirst nicht abrutschen.

Falls du mit Intervallen trainierst werden dir die beiden Fußablagen am unteren Ende der beiden Arme sehr entgegen kommen. Wenn du die Belastungsphase beendest und dich für ein paar Sekunden ausruhen kannst, nimmst du einfach die Füße von den Pedalen und setzt sie auf diese beiden Ablage. So musst du nicht während deiner Paus absteigen oder deine Beine merkwürdig vom Rad wegstrecken.

Was uns ebenfalls gut gefallen hat sind die beiden Achsen auf denen der Sattel verstellt werden kann. Diese Verstellmöglichkeiten sollten eigentlich Standard sein, denn nur sie sorgen für ein ergonomisch gutes Fahrerlebnis. Jedoch sind die Verstellmöglichkeiten bei anderen Herstellern häufig schlecht gemacht oder nicht ausreichend. Hier ist es anders, der Sitz lässt sich für fast jede Körpergröße und Beinlänge bequem einstellen.

Der Hersteller hat neben dem klassischen Airbike auch noch eine Eliteversion im Angebot. Dieses Aribike hat vor allem Fitnessstudios als Zielgruppe. Unserer Meinung nach, ist man mit dem klassichen Airbike in einem Home Gym aber ausreichend bedient.


Schwinn Airdyne Air Bike – unser Favorit fürs Home Gym

Schwinn Airdyne Airbike Test

Das Schwinn AirDyne wirkt auf den ersten Blick nicht so minimalistisch und massiv wie das Assault Bike, ist allerdings schon deutlich länger auf dem Markt. Schwinn hat schon sehr lange Airbikes im Angebot. Früher war die Zielgruppe hierfür aber ältere Menschen die die Geräte zur Reha verwendet haben. Hierfür sind die Anforderungen an das Material natürlich deutlich geringer.

Mit dem AirDyne AD8 hat Schwinn aber mittlerweile ein sehr gute verarbeitetes Airbike im Angebot. Das AirDyne ist auch für hartes Intervalltraining im Rahmen von Crossfit Workouts durchaus geeignet. Auch wenn das Design nicht ganz so martialisch ist wie bei der Konkurrenz.

Was uns besonders gefallen hat, ist die große Länge des Gerät. Dadurch kommt das Airbike nicht so leicht ins kippeln wie es bei anderen Modellen der Fall ist. Man kann also insbesondere beim anfänglichen Beschleunigen mehr Gas geben. Das macht das Bike insbesondere für Intervalltrainings mit schnellen Tempowechseln interessant.

Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal des AirDyne Bike ist die Verwendung eines Kunststoffbands zur Kraftübertragung von den Pedalen zum Widerstandsrad. Damit ist das Bike um einiges leiser als die anderen Modelle die auf eine Kette wie bei einem Fahrrad setzen. Das macht das Bike natürlich ideal für den Einsatz in den eigenen vier Wänden, denn du störst hiermit deine Nachbarn deutlich weniger als mit dem Assault Bike.

Durch seine hochwertige Verarbeitung und intelligente Konstruktion mit einem Riemen statt einer Kette, ist das Schwinn Airdyne der ideale Kandidat für ein Wohnungs-Airbike. Mit dem Gerät wirst du viele Jahre trainieren können ohne dir weitere Gedanken zu machen.

Ein Bonus bei diesem Gerät ist, dass der Hersteller schon sehr lange im Geschäft ist. Die Chance in eineigen Jahren Ersatzteile für dein Rad zu bekommen schätzen wir daher als höher ein als bei der Konkurrenz.


Rogue Echo Bike – Crossfit Alternative

Rogue Fitness ist lang für qualitativ hochwertiges Crossfit Equipment bekannt. Mit dem Echo Bike hat Rogue zum ersten Mal ein Cardio gerät entwickelt und produziert. Das patentierte Air Bike ist mittlerweile schon einige Jahre auf dem Markt und in den USA schon sehr beliebt.

Das Rogue Echo Bike ist sehr massiv verarbeitet. Alles was bei den anderen Air Bikes zum Teil filigran wirkt kommt bei diesem Modell massiv daher. Das Gerät setzt wie das Schwinn Airdyne auf Kraftübertragung per Gurt und nicht per Kette, dass macht es deutlich leiser als das Assault Bike.

Das Echo Bike hat auch einen verstellbaren Sitz mit acht Höhen- und Horizontalen Einstellmöglichkeiten. Dadurch kann die Sitzposition gut angepasst werden. Die Pedale sind mit einer dünnen Gummischicht überzogen um für besseren Grip zu sorgen. Diese Gummischicht ist einigen Rezensionen zufolge allerdings nicht sonderlich langlebig.

Was uns bei diesem Bike besonders gefällt ist das einfach zu bedienende LCD-Display. Damit kann man alle wichtigen Parameter leicht im Auge behalten. Man erkennt auch bei nicht idealen Lichtverhältnissen noch alle wichtigen Zahlen.

Das Echo Bike sieht zwar dem Assault Bike sehr ähnlich, ist aber technologisch näher am AirDyne. Das macht es zu einer laufruhigen Alternative für dein Home Gym. Aktuell ist das Echo Bike leider nicht bei einem deutschen Händler erhältlich


Was ist das beste Crossfit Airbike?

Wenn es dir um den Einsatz eines Airbike beim Crossfit Training geht, würden wir entweder zum Assault Bike oder zum Rogue Echo Bike greifen. Beides sind sehr gute Bikes und werden der Belastung auf jeden Fall standhalten. Das Assault Bike hat fur dich als Kunden jedoch einen großen Vorteil. Du kannst es von einem deutschen Händler erwerben und hast daher mehr Sicherheit im Garantiefall. Bei einem Gerät mit einem solch großen Preisschild ist das natürlich ein großes Plus. So hast du ein bisschen mehr Sicherheit.

Airbike Test
Photo von Shin Enn Yapp auf Unsplash

Worauf kommt es beim Kauf eines Airbikes an?

Für unseren Airbike Test haben wir uns die Modelle der großen Hersteller angeschaut. Um ein für dich passendes gerät zu kaufen solltest du auf die folgenden Punkte achten.

  • Materialien und Aufbau: Ein Air Bike wird hart beansprucht. Egal ob beim Intervalltraining oder längerem Cardio, die Maschine muss die Belastungen aushalten und im bei dem hohen Preis im besten Fall auch sehr lange halten.
  • Wartungsaufwand: Wenn du dein Bike regelmäßig nutzt musst du dich auf um seinen Erhalt kümmern. Dazu gehört die regelmäßige Wartung. Bei einem Air Bike mit einer Kette wie dem Assault Bike solltest du regelmäßig nachfetten um starke Abnutzung zu verhindern.
  • Einstellmöglichkeiten und Sitz: Um Vollgas geben zu können muss sich das Bike ergonomisch an deinen Körper anpassen. Dafür sollte sich der Sitz sowohl vertikal als auch horizontal verstellen lassen.
  • Monitor: Das Display sollte neben der erreichten Wattzahl auch die zurückgelegte Strecke und im besten Fall auch Intervallprogramme haben damit du beim Training auf einen separaten Timer verzichten kannst.
  • Preis: Ein Airbike ist teuer. In unserem Test ist das Echo Bike noch am günstigsten, allerdings kommen hier noch teure Versandkosten aus dem Ausland dazu. Bei einem kleinen Budget gibt es zwar vergleichsweise günstige Alternativen, dennoch raten wir zum Kauf eines Qualitätsproduktes.
  • Lautstärke: Air Bikes sind laut. Allein der für den Widerstand erzeugt Wind wir lauter je stärker man strampelt. Um die Lautstärke so gering wie nötig zu halten greife zu einem Bike mit einem Band statt Kette.

Ratgeber zum Thema Airbike Test

Was unterscheidet ein Airbike von einem klassischen Ergometer?

Es gibt zwei große Unterschiede zwischen einem Air Bike und einem klassischen Fahrrad Ergometer. Der Widerstand gegen den du auf einem Airbike ankommen musst wird durch ein großes Flügelrad generiert. Du arbeitest hier also gegen den Luftwiderstand, je schneller du das Rad bewegst desto schwieriger wird es. Das macht das Training auf dem Airbike auch so anstrengend.

Auf dem Airbike musst du mittels der beiden Arme auch deinen Oberkörper für die Bewegung einsetzen. So wird dein ganzer Körper trainiert und du kannst mehr Energie in kürzerer Zeit verbrennen.

Airbike Test – das sind die Vorteile

  • Auf dem Rad erzeugst du einiges an Luftwirbeln. Dadurch kühlst du dich quasi automatisch selbst herunter. Der Luftstrom ist dabei direkt auf dich gerichtet und verhindert ein überhitzen.
  • Mit den Griffen kannst du zusätzlich zu deinen Beinen auch deinen Oberkörper trainieren. Das macht es zu einem ähnlich gutem Ganzkörperworkout wie Rudern. Daher wird das Bike auch so gerne beim Crossfit eingesetzt.
  • Dadurch, dass du mehr Muskulatur beanspruchst, verbrauchst du auch mehr Energie. Das fahren auf dem Air Bike hat einen der höchsten Kalorienverbräuche unter allen Cardio Aktivitäten.
  • Wenn du schneller trittst spürst du auch mehr Widerstand. Damit brauchst du auf dem Bike keine Gänge um den Widerstand zu beeinflussen. Das macht das Training intuitiv und simpel.
  • Im Vergleich zum Joggen ist das Airbike sehr Gelenkschonend. Du kannst dich so körperlich verausgaben ohne deine Gelenke zu überlasten. Das ist insbesondere dann sehr wertvoll wenn du durch Übergewicht eine Kilogramm zu viel mit dir herumträgst.

Was kostet ein Airbike?

Für ein qualitativ hochwertiges Modell musst du tief in die Tasche greifen. So kosten die einfachen Modelle ab 800€ aufwärts. Im Schnitt sind 1.000€ für ein gutes Modell nötig. Es gibt auch sehr günstige Modelle für unter 300€. Hiervon raten wir aber wegen einer schlechten Verarbeitung und geringen Langlebigkeit ab. Sportler die ihr Training mit einer gewissen Intensität betreiben werden diese Billig-Geräte schnell in Grund und Boden trainieren. Nicht umsonst sind die Markengeräte wie Panzer konstruiert.

Lohnt es sich ein Airbike gebraucht zu kaufen?

Ein Gebrauchtkauf der hier im Airbike Test vorgestellten Modelle kann schon sinnvoll sein. Bei den Markenherstellern sprechen wir von qualitativ hochwertigen Produkten die natürlich auch eine gewisse Langlebigkeit haben. Dadurch kann ein wenig benutztes Gerät ein guter Kauf sein.

Ein Preis von ca. 60% des Neupreises wird bei dieser Art von Equipment von den meisten Verkäufern aufgerufen. Damit haben die Geräte einen sehr geringen Wertverlust. Wenn du dir eins angeschafft hast und doch keine Lust oder Zeit mehr für das Training hast, wirst du sicher einen glücklichen Abnehmer für dein Bike finden.

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