Backpod Test & Erfahrungen (hilft das Tool gegen Rückenschmerzen?)

Ein krummer Rücken, viele von uns haben ihn und alle wollen ihn wieder loswerden. In diesem Artikel schauen wir uns ein innovatives Trainingsgerät genau für diesen Zweck, den Backpod, im Test genauer an.

Wenn du weißt, was ein Rundrücken ist, oder unbedingt deine Costochondritis Symptome loswerden willst bist du hier genau richtig. Das vom neuseeländischen Physiotherapeut Steve August entwickelte Gerät hilft bei einer Vielzahl von Problemen an Rücken, Wirbelsäule und Brustkorb.

Also, wenn du Schmerzen im oberen Rücken & Nacken oder Costochondritis hast, dann passt gut auf.

Backpod Geschichte

Die Geschichte des Backpods begann im Jahr 2010 als ein neuseeländischer Physiotherapeut und ein Design Professor sich mit einer immer weiter steigenden Zahl an Menschen konfrontiert sahen die durch langes Arbeiten und Spielen vor Handy- und Computerbildschirmen eine Fehlhaltung entwickelten.

Der Backpod wurde speziell entwickelt, um der enormen Zunahme von Schmerzen und Kopfschmerzen bei Menschen entgegenzuwirken, die lange mit einem runden Rücken über Computer und Smartphones hängen. Das Gerät wird bis heute in Christchurch, Neuseeland, hergestellt.

Mittlerweile hat die Erfindung auch in anderen Ländern viele Fans. In Deutschland wurde das Produkt mit der Verleihung des Red Dot Design Awards im Jahr 2013 bekannter. Seitdem gibt es auch in Deutschland eine ganze Reihe an Fans.

Backpod Test

Was ist der Backpod überhaupt?

Der Backpod ist ein sphärisches Trainingsgerät auf dessen Oberfläche man den Brustkorb und die Wirbelsäule optimal dehnen kann. Dazu legt man sich auf den Rücken und den Backpod unter einen auf Höhe des Brustkorbs.

Der Backpod ist mit grünem Kunststoff überzogen. Der innere leicht bläuliche und transparente Kerne des Backpods besteht aus sehr starkem Polycarbonat. Ein so harter Stoff ist notwendig um das straffe Kollagen das die Wirbelsäulen- und Rippengelenke umgibt effektiv zu dehnen. Die apfelgrüne, hypoallergene Synthetikgummi-Ummantelung des Backpods federt die Dehnung etwas ab. Für den Anfang kann man ein Kissen unter dem Kopf legen, um es noch bequemer zu machen.

Backpod Test – meine Erfahrungen

Zugegeben ich habe keine Erkrankungen in Brustkorb oder Wirbelsäule. Ich bin einfach nur ein Sportler der durch Corona und das Home Office mit der Zeit einige Rückenschmerzen entwickelt hat. Um die zu bekämpfen habe ich mir den Backpod zugelegt.

Ich meine mit derartigen Geräten schon sehr gut ausgestattet zu sein. Unter anderem habe ich einen Foam Roller und ein Yoga Rad in meinem Besitz. Mit der Wirkung des Backpods lässt sich aber keines der beiden Geräte vergleichen.
Um meine Rückenschmerzen und Verspannungen im oberen Rücken zu bekämpfen habe ich mich wie empfohlen ca. 10 Minuten täglich auf das Gerät gelegt. Die große Beweglichkeit, die ich mir vorher unterstellt hatte, habe ich auf dem Gerät nicht gemerkt. Schon 3-4 Minuten können Anfangs sehr unangenehm sein.

Nach zwei Wochen fast täglicher Benutzung sah die Welt aber schon ganz anders aus. Ich habe deutlich länger die Dehnung auf dem Backpod halten können.

Was meine Rückenschmerzen angeht so kann ich nicht sagen, dass die Schmerzen mit dem Moment weg waren, an dem ich mich auf den Backpod gelegt habe, allerdings sind sie mit den Wochen immer schwächer geworden. Zwar fehlen mir Dank des Lockdowns immer noch die Übungen im Fitnessstudio. Meine Erfahrungen mit dem Backpod sind aber durchweg positiv. Meine Verspannungen sind definitiv zurückgegangen auch, mit Sicherheit auch wegen des Backpods

Backpod Erfahrungen – wofür ist das Gerät geeignet?

Der Backpod ist ein kleines praktisches Hilfsmittel, mit dem man das sehr harte und verspannte Gewebe, das die Wirbelsäule umgibt, dehnen kann. Damit kann der Backpod für eine Vielzahl von Erkrankungen eingesetzt werden.

Sehr hilfreich ist der Backpod zur Linderung der Symptome des Tietze-Syndroms (Costochondritis). Das Gerät kann aber auch einfach bei einem Rundrücken oder bei vielen anderen Erkrankungen eingesetzt werden. Dazu zählen unter anderem:

Backpod bei Asthma und andere Atemwegserkrankungen

Der Backpod kann helfen den Brustkorb weiter zu machen und so schlussendlich mehr Luft in die Lunge zu lassen. Dabei ist der Backpod deutlich effektiver als andere Mobilisierungstools wie Foam Roller

Backpod bei Skoliose

Der Backpod kann leicht neben der Wirbelsäule eingesetzt werden, um der mittleren Rückendrehung bei leichter Skoliose stark entgegenzuwirken. Diese Art von Mobilisierung ist mit anderen Hilfsmitteln ebenfalls schlecht möglich.

Rundrücken durch Handybenutzung

Über den ganzen Tag werden wir von Handy- und Computerbildschirmen beinahe in eine Rundrückenposition gezwungen. Dadurch haben wir oft Verspannungen und Rückenschmerzen. Mit dem Backpod kann man diesen Schmerzen mit wenigen Minuten Dehnung am Tag wirksam entgegenwirken.

Natürlich kann das Gerät auch noch bei einigen anderen Problemen verwendet werden. Darunter unter anderem:

  • bei Problemen im Bereich der Kostovertebralgelenke
  • beim T4-Syndrom,
  • bei Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans) oder Morbus Scheuermann
  • vor oder nach einer Nacken- und Thorax-OP

Backpod Alternativen

Aktuell gibt es kein wirklich vergleichbares Produkt und daher auch keine direkte Alternative zum Backpod. In einigen Foren berichten Nutzer davon mit einem Foam Roller ebenfalls gute Erfahrungen in der Behandlung von Costochondritis Symptome gemacht zu haben.

Bei meinem Test hat sich der Effekt des Backpods deutlich von dem eines Foam Rollers unterschieden. Die Oberfläche ist viel größer und der Brustkorb kann nicht so punktuell gedehnt werden wie beim Backpod. Von mir gibt es daher keine Empfehlung für diese Alternative.

Sogenannte Yoga Wheels werden ebenfalls an manchen Stellen als Alternative zum Backpod empfohlen. Ich kann diese Empfehlung nicht nachvollziehen, da ein Yoga Rad viel höher ist und dadurch deinen größeren Durchmesser hat. Mit einem Yoga Rad kann man einfach nicht die gleiche Dehnung erreichen. Da wäre ein Foam Roller wahrscheinlich immer noch die besser Alternative.

In meinen Augen lohnt es sich daher doch den teuren Backpod auszuprobieren. Das Produkt ist zwar teuer hat aber unzählige positive Kundenrezensionen und kostet im Vergleich dazu den Preis von einer Chiropraktiker Sitzung. Nicht viel, wenn man etwas weiter denkt.

Backpod Test – Fazit

Der Backpod ist ein gutes kleines Gerät zur Linderung von Schmerzen, die durch Costochondritis verursacht werden (und eben auch anderen Schmerzen in Brust- und Nacken).

Das kleine Gerät ist so leicht, das man ihn fast überall mit hinnehmen kann, falls man unterwegs von Schmerzen geplagt wird. In unseren Augen lohnt es sich den teuren Backpod zu kaufen, da man sich mit dem Gerät im besten Fall sogar teure Besuche beim Chiropraktiker oder die Einnahme von Medikamenten spart. Sollten deine Symptome aber auch mit dem Backpod nicht besser werden, solltest du in jedem Fall einen Arzt kontaktieren.

Letzte Aktualisierung am 6.03.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Schreibe einen Kommentar