Standboxsack Test-Überblick & Vergleich

Standboxsäcke Boxsäcke sind eine beliebte Alternative zu hängenden Boxsäcken in kleinen Wohnung oder Home Gyms. Mit unserem Standboxsack Vergleich und Tes-Überblick helfen wir dir das für dich beste Modell auszusuchen.

Keine Frage hängende Sandsäcke sind das beliebteste Trainingsequipment Boxen und Kickboxen. Sandsäcke sind super dafür Schnelligkeit Fußarbeit und Schlagkraft zu entwickeln. Der größte Nachteil an klassischen Sandsäcken ist der hohe Platzbedarf. Dadurch, dass normale Sandsäcke an der Decke befestigt werden haben sie einen großen Schwingradius.

In engen Räumen ist es daher oft nicht möglich einen klassischen Boxsack an der Decke aufzuhängen, da einfach zu wenig Platz an den Seiten vorhanden ist. Insbesondere in einem kleineren Home Gym ist daher oft kein Platz für einen normalen Boxsack.

Wenn du doch einen Boxsack in deinem Home Gym installieren möchtest ist ein stehender Boxsack eine gute Alternative. Bei dieser Art von Boxsack ist die Schlagfläche auf einen stabilen Standfuß montiert welcher mit einem schweren Ballast-Material wie Sand, Steinen oder auch mit Wasser gefüllt wird.

EmpfehlungProdukt
Standboxsack mit der besten Preis/LeistungBad Company Heavy Duty Standboxsack
Standboxsack für KickboxenPUNCHLINE XXL
Bester StandboxsackCentury Wavemaster 2XL PRO

Was sind die Vorteile eines Standboxsacks?

Der große Vorteil von diesem Design ist, dass der Boxsack weit weniger herumschwingt und daher auch in kleineren Räumen aufgestellt werden. Kann der Boxsack beispielsweise auch in einer Ecke eines Raumes installiert werden.
In diesem Artikel stellen wir dir die wichtigsten und besten freistehenden Boxsäcke in einem Vergleich genauer vor. Alle Modelle sind ideal für ein Home Gym kleine Räume und teilweise sogar für draußen.

Ein Standboxsack benötigt keine Aufhängung

Ein frei stehender Boxsack benötigt keine Aufhängung. Das ist wahrscheinlich der größte Grund einen frei stehenden Boxsack zu kaufen, wenn du in einer Mietwohnung wohnst. Beim Stand-Boxsack musst du wieder in die Wand oder Decke bohren kann Dübel installieren und beim Auszug so auch nicht die Wände verspachteln. Auch kann man einen Standboxsack in Räumen verwenden, in denen die Decke einen aufgehängten Boxsack nicht aushalten würde. Beim Standboxsack musst du lediglich die Basis mit einem Ballaststoff wie Sand oder Wasser befüllen.

Ein Boxsack zum hinstellen lässt sich einfach aufbauen und transportieren

Da du keine Wandbefestigung installieren musst, kannst du den freistehenden Boxsack eigentlich überall dort verwenden, wo du möchtest einige Modelle können über Räder in andere Ecken des Zimmers geschoben werden, wenn du mit dem Training fertig bist. So könntest du z.b. auch den frei stehenden Boxsack in deiner Garage nutzen und ihn, wenn du nicht mit ihm trainierst in der Ecke lagern.

Wenn du dann Standboxsack mit Wasser befüllt ist es sehr einfach in wieder zu entleeren und dann leer zu transportieren. So musst du keinen schweren Boxsack durch dein ganzes Haus oder die Wohnung schleppen. Sand lässt sich wesentlich schlechter wieder aus der Basis des Boxsacks entfernen und sollte daher nur nach reiflicher Überlegung eingefüllt werden.

Standboxsäcke schwingen schneller als normale hängende Boxsäcke

Wenn du einmal an einem Standboxsack und normalen hängenden Boxsack trainiert hast, ist dir bestimmt aufgefallen, dass der Standboxsack durch die verwendete Federung viel schneller wieder in seine Ausgangsposition zurückschwingt.

Dadurch kannst du üben am Sandsack viel schnellerer Kombinationen schlagen da der sagt dir nicht so oft außerhalb von deiner Reichweite schwingt. So kannst du deine Schnelligkeit, Präzision und Treffsicherheit viel besser schulen.

Nachteile eines Standboxsacks

Der größte Nachteil eines freistehenden Boxsacks ist das geringe Gewicht. Ein traditioneller Boxsack, den du von der Decke hängst, ist meistens deutlich schwerer und hält auch sehr starken Schlägen und Tritten stand, beziehungsweise kann schwingen. Ein Standboxsack kann nur bis zu einem gewissen Grad schwingen und fällt danach einfach um. Natürlich ist es sinnlos einen Boxsack zu haben, der beim Training andauernd umfällt. Da solltest du dir vorgelegen für welche Zwecke du deinen Standboxsack einsetzen möchtest. Für ein regelmäßiges Kickboxtraining oder für sehr starke Athleten können wir ein Standboxsack wegen des geringen Gewichts nicht empfehlen. Für leichtes Kicktraining und mittelschwere Schläge ist ein Standboxsack jedoch durchaus geeignet. Besonders für Anfänger wird es nicht leicht sein überhaupt dahin zu kommen seinen Standboxsack mit Schlägen alleine umzuwerfen.

Standboxsack Vergleich

Unser Vergleich stellt beliebte Produkte vor und vergleicht diese auf Basis der Produktinformationen. Kundenbewertungen haben wir für unseren Vergleich ebenfalls berücksichtigt. Einen Praxistest aller Produkte haben wir nicht durchgeführt.

1. Bad Company Heavy Duty Standboxsack – bester Standboxsack

Bad Company Heavy Duty Standboxsack

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Der Bad Company Heavy Duty Standboxsack ist der Favorit in unserem Standboxsack Vergleich. Auf dem sehr großen Standboxsack kann man nicht nur Punches, sondern auch ohne Probleme Kicks und Highkicks üben. Damit ist der Boxsack durchaus auch für Kickboxer und Muay Thai Fans geeignet. Im leeren Zustand wiegt der Boxsack nur 23 kg und kann so leicht bewegt werden. Mit Füllung kann das Gewicht des Boxsacks aber auf 140 kg (Wasser) bzw. 160 kg (Vogelsand) erhöht werden. In Kombination mit dem breiten Standfuß macht das den Standboxsack sehr stabil.

Was den Boxsack selber angeht, so sind wir mit der Dämpfung nicht ganz zufrieden. Bei sehr harten Tritten kommt man leicht an die Grenzen der Dämpfung. Bei normalen Schlägen stellt das jedoch kein Problem dar. Das Federsystem des Boxsacks fanden wir hingegen gut. Der Standboxsack kommt schnell genug wieder zurück um auch etwas schnellere Kombinationen gut platzieren zu können. Insgesamt macht das Training am Standboxsack von Bad Company Spaß.

Was uns auch sehr gut gefällt die große Oberfläche des Boxsacks. Das schwarze Vinyl des Boxsacks ist fast 159 cm hoch und bietet genug Oberfläche für Kicks und Tritte aller Art. Insgesamt ist der Standboxsack mit dem Standfuß sogar 190 cm hoch und damit sehr gut auch für große Sportler geeignet.

Durch seine Größe, gute Verarbeitung, leichtes Leergewicht und gutes Standfestigkeit bei einem sehr günstigen Preis ist der Standboxsack von Bad Company unser Favorit im Vergleich. Zwar gibt es qualitativ bessere Modelle wie den Wavemaster oder auch den Punchline XXL, jedoch muss man dafür einiges mehr an Geld in die Hand nehmen.

Einen unabhänigen Standboxsack Test zum Model von Bad Company haben wir leider nicht finden können.


2. PUNCHLINE XXL – der zweitbeste Standboxsack im Vergleich

PUNCHLINE XXL

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Nach dem Bad Company Standboxsack kommt der Punchline XXL Scorpion. Bei diesem Standboxsack handelt es sich um ein etwas teureres Markenprodukt, so muss man knapp 100 € mehr als für unseren Favoriten bezahlen.

Wie der Boxsack von Bad Company auch, ist dieser mit einem guten Federsystem ausgestattet. Da verringert beim Training etwas die Gelenkbelastung, da du nicht gegen ein unbewegliches Objekt hauen musst. Im Gegensatz zu unserem Favoriten ist der Scorpion Standboxsack mit Kunstleder statt mit Vinyl verkleidet. Dieses Material fühlt sich etwas wertiger an. Im Inneren des Sacks ist ein Spezial Schaumstoff für ein realistisches Schlaggefühl eingebaut. Die Dicke war ausreichend auch für härtere Kicks.

Durch die hohe Verarbeitungsqualität ist dieser Boxsack auch für den Einsatz in einem Boxstudio durchaus geeignet. Dabei ist der eigentliche Boxsack ca. 130 cm groß. Auf dem Standfuß hat das ganze Gerät dann eine Höhe von 195 cm. Damit ist dieser Boxsack der größte im Vergleich. Wie üblich kann man den Boxsack mit Sand oder Wasser befüllen. Dann bringt der Punchline Standboxsack sogar 140 kg (mit Wasser) oder 160 kg (mit Sand) auf die Waage und ist der schwerste Boxsack in unserem Vergleich.

Wir können dieses Modell insbesondere für große und sehr starke Sportler empfehlen. Durch den sehr schweren Standfuß ist umfallen quasi unmöglich. Natürlich haben gute Verarbeitung und bessere Materialien auch einen höheren Preis. Wir denken allerdings, dass der Bad Company Standboxsack für Hobbysportler die bessere Wahl ist.

Auch für das zweite Modell im Vergleich, den Punchline XXL haben wir bislang keinen unabhängigen Standboxsack Test finden können.

3. Century Wavemaster 2XL PRO – Standoxsack für Erwachsene

Century Wavemaster 2XL PRO

Der Wavemaster XXL ist ein solider Standboxsack. Durch die hohe Verarbeitungsqualität kann der Profi-Boxsack auch ohne Probleme in einem Boxstudio oder Dojo eingesetzt werden. Wie bei den anderen Topmodellen auch, kann die Basis mit Wasser oder Sand befüllt werden. Voll gefüllt wiegt der Wavemaster bis zu 120kg. Der Standboxsack wird in den USA gefertigt, diese Markenqualität kostet natürlich einen Aufpreis. Unserer Meinung nach ist der Preis gerechtfertigt, man erhält hier für sein Geld einen wirklichen Profi-Boxsack der einige Jahre lang hartes Training überstehen kann.

Mit 175 cm maximaler Höhe ist die XXL Version des Wavemasters nicht nur für Boxen geeignet. Auch Sportarten mit Beineinsatz wie Karate, Taekwondo, Kickboxen, Krav Maga, Kung Fu und weitere Mixed Martial Arts können trainiert werden. Durch das hohe Eigengewicht und den niedrigen Schwerpunkt des Standboxsacks musst du keine Angst haben, dass er umkippt.

Der Wavemaster ist besonders in den USA sehr beliebt. Hier in Deutschland haben die Konkurrenzprodukte immer noch die Nase vorn. Falls du das nötige Taschengeld hast, kann sich der Kauf des Wavemaster Standboxsacks aber auf jeden Fall lohnen. Die Qualität ist besser als bei jedem anderen Standboxsack in diesem Vergleich.

Einen unabhängigen Standboxsack Test zum Wavemaster 2XL Pro Boxsack hat leider bislang noch kein Verbrauchermagazin veröffentlicht.


4. Dripex Boxsack Freistehender Standboxsack mit Feder

Dripex günstiger Standboxsack

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Der Dripex Standboxsack ist ein günstiges Modell von einem chinesischen Hersteller. Unser Produkt kam auch direkt aus China. Natürlich muss das noch nichts heißen, denn auch Markenhersteller lassen in China fertigen. Was beim Vergleich dieses Standboxsacks direkt aufgefallen ist, sind die prominenten Federn unterhalb des Boxsacks. Durch die starke Federung schwingt dieser Boxsack deutlich stärker als die drei teureren Modelle. Einerseits ist das ein Vorteil, da man seine Deckungsarbeit so trainieren kann, andererseits ist es schwieriger Kombinationen zu platzieren. Hier müsst ihr entscheiden, auf was ihr mehr Wert legt. Uns gefällt etwas weniger Schwingung deutlich besser.

Hauptunterschied bei diesem Boxsack ist die Befestigung, bzw. der Standfuß. Der Dripex Standboxsack hat neben dem normalen Standfuß für die Befüllung mit Wasser oder Sand auch noch Gumminoppen die den Fuß am Boden festhalten. Ein interessantes Konzept. Durch das Gewicht des Boxsacks funktionieren die Saugnäpfe auch tatsächlich gut.

Aber Vorsicht, der Hersteller empfiehlt die Saugnäpfe nur anschrauben, wenn der Boxsack mit Sand befüllt wird. Offensichtlich gibt es durch die Saugnäpfe ein Dichtigkeitsproblem.

Leider hat der Dripex Standboxsack eine kleine Oberfläche. Die drei Topmodelle haben eine Schürze die um das Verbindungsstück zwischen Boxsack und Standfuß gesteckt werden kann. Dadurch können tiefere Kicks auch mal etwas daneben gehen. Bei diesem Boxsack muss man Angst haben mit dem Schienbein oder Fuß direkt in der Federung zu landen, bestimmt eine schmerzhafte Erfahrung.

Was die Qualität angeht, darf man sicher keine Wunder erwarten. Auf den ersten Blick macht aber auch der Dripex Standboxsack eine gute Figur. Das PU-Leder und die Polsterung ist ganz angenehm und wird sicher einige Jahre halten. Für Sparfüchse ist dieser Boxsack daher schon empfehlenswert. Voraussetzung, dir sind die Nachteile bewusst. Das ist insbesondere die hohe Schwingung bei harten Schlägen, Füllung effektiv nur mit Sand möglich, zusätzlich können keine tiefen Kicks platziert werden.


5. HOMCOM Standboxsack

HOMCOM Standboxsack Tet

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Der Standboxsack von HOMCOM sieht den Markenmodellen von Bad Company oder auch dem Wavemaster sehr ähnlich. Unterhalb vom Boxsack ist eine Blende montiert die tiefe Tritte möglich macht, ähnlich wie bei den teuren Modellen. Daher ist dieser Standboxsack auch für Taekwondo und Kickboxen geeignet.

Mit dem großen Standfuß (70 cm Durchmesser) hat der Boxsack einen stabilen Stand. Das Einfüllen des Quarzsands hat sehr lange gedauert. Dafür gibt es leider nur eine kleine Öffnung und für eine entsprechend große Menge Sand benötigt es etwas Geduld beim Einfüllen.
Mit dem eingefüllten Sand steht der Standboxsack von HOMCOM dann relativ sicher. Auch schwere Schläge können den Sandsack nicht zum Umkippen bringen.

Insgesamt macht der Standboxsack von HOMCOM eine gute Figur für den geringen Preis, erhält man zwar auch keine zu gute Qualität allerdings ist das auch nicht zu erwarten. Wer einen sehr günstigen Standboxsack benötigt ist mit diesem Modell sicher nicht schlecht beraten. Trotzdem empfehlen wir den etwas teureren Standboxsack von Bad Company dein wesentlich wertiger und besser verarbeitet ist.


Darauf solltest du beim Kauf eines Standboxsacks achten

  • Design und Haltbarkeit – die häufigste Ursache von Schäden an günstigen Boxsäcken sind aufgeplatztes Vinyl, billige Polsterung und ein defekter Standfuß. Gutes Vinyl und eine dicke Polsterung sollten jahrelangen Gebrauch standhalten und daher sollte man an diesen beiden Komponenten nicht sparen. Mittlerweile haben die Standfüße eine deutlich bessere Qualität als bei früheren Standboxsäcke. In der Vergangenheit ist hier oftmals Wasser ausgelaufen oder die Basis hat einen Riss bekommen oder das Sand in die Wohnung gekommen ist. Hierüber muss man sich mittlerweile keine Sorgen machen.
  • Stabilität – Natürlich will man beim Boxen alles geben und dann stört nichts mehr als ein Boxsack der einfach nach hinten und fällt. Schwungbewegungen sind bei einem Standboxsack normal, jedoch sollte der Boxsack nicht zu weit schwingen. Sehr starke Boxer oder Kickboxer sollten sich nach einem anderen Boxsack umsehen.
  • Einstellmöglichkeiten – Oftmals können Standboxsäcke in der Höhe verstellt werden. Dazu wird die Strebe zwischen dem Standfuß und dem eigentlichen Boxsack in der Höhe verstellt. Das Gewicht der Basis kann einfach über die Menge an Ballast, die man einfüllt, variiert werden. Wenn ich den Boxsack z.b. nur von Kindern benutzt wird musst du wahrscheinlich nicht so viel Wasser oder Sand einfüllen wie bei einem Erwachsenen.
  • Transportmöglichkeiten – Auch die Transportmöglichkeiten sind wichtig, wenn der Standboxsack nicht immer im Weg stehen soll oder du wenig Platz in deinem Home Gym hast. Besonders, wenn du den Boxsack vielleicht den ersten Stock über ein paar Treppen transportieren muss ist es wichtig ein Modell zu nehmen was unbefüllt nicht zu schwer ist.
  • Garantieleistung – Standboxsäcke sind kein billiger Spaß und kosten meistens über 100 €. Auch bei Produkten von namhaften Herstellern kann ab und an mal etwas kaputtgehen Punkt gute Hersteller geben daher einen gewissen Zeitraum Garantie meistens ein bis zwei Jahre.

Was ist besser ein hängender Boxsack ein Standboxsack?

Wahrscheinlich jeder Boxtrainer wird jetzt zu einem hängenden Boxsack raten. Von einem hängenden Boxsack kannst du viel schwere Schläge und Auftritte setzen ohne Angst haben zu müssen, dass er umfällt. Allerdings passen viele Boxsäcke einfach nicht in eine Wohnung oder ein kleines Home Gym, darum ist ein Standboxsack eine gute Alternative.
Wenn du wieder auf dem Platz und die nötige Decke oder Wand zum Aufhängen eines normalen Boxsacks hast, würden wir raten dir ein solches Modell zu kaufen. Falls nicht spricht eigentlich nichts gegen einen Standboxsack.

Wofür möchtest du deinen Standboxsack benutzen?

  • Boxen – für schwere Schläge brauchst du einen Standboxsack mit einem schweren Standfuß und einer dicken Polsterung. Für leichte Technik Arbeit und schnelle Schläge ist ein gut gefederter und hoher Standboxsack ideal denn der Sack und schnell zurück in seine Ausgangsposition und bietet dir wieder ein gutes Ziel.
  • Kicks – Für Low- and High Kicks, Ellenbogen- und Knieschläge, benötigst du einen Standboxsack mit einer großen Oberfläche und einen möglichst guten Standfuß der den Boxsack vor dem Umkippen bewahrt.

Wie Standboxsack richtig aufbauen?

Der Aufbau jedes Standboxsacks ist ungefähr ähnlich. Es gibt einen Standfuß, der den Boxsack beschwert und auf dem Boden hält, den eigentlichen Boxsack auf den geschlagen und getreten wird und ein Verbindungsstück was bei manchen Modellen auch höhenverstellbar ist.

Wenn es darum geht deinen Standboxsack zu beschweren, hast du die Auswahl aus den drei Materialien Wasser, Sand und Steinen. Für jedes Material gibt es Vor- und Nachteile.

Wasser ist oftmals die beliebteste Wahl da man den Boxsack so viel einfacher befüllen und wieder entleeren kann. Zum ersten Mal einen Standboxsack aufbaust würden wir dir raten Wasser in den Standfuß zu geben, weil du so viel einfacher den Standort des Boxsacks ändern kannst, wenn er dich nervt. Das Problem mit Wasser ist, dass es deutlich weniger schwer ist als Sand und der Standboxsack sich dadurch mit einer Wasserfüllung schon bei leichteren Schlägen bewegt.

FüllmaterialVorteileNachteile
Wasser– Leicht zu befüllen
– Leicht wieder zu entleeren
– Sehr leicht
Sand– Schwerer als Wasser– Transport schwieriger
– Schlecht zu befüllen

Wenn sich der Standboxsack mit einer Wasserfüllung bewegt, dann bist du wahrscheinlich einfach zu stark und solltest den Sack mit Sand beschweren. Sand ist deutlich dichter und damit schwerer als Wasser allerdings kannst du einen mit Sand gefüllten Standfuß auch deutlich schwerer wieder entleeren.

Eine dritte Alternative ist die Füllung des Standfußes mit Steinen, diese sind vielleicht sogar noch schwerer als Sand aber deutlich schwieriger zu bekommen.
Fassen wir zusammen, wenn du vorhast dann Standboxsack oft zu verschieben oder zu bewegen dann befülle ich mit Wasser. Wenn du sehr stark bist ist es vielleicht notwendig, dass du deinen Standboxsack mit Sand beschwerst.

Welchen Sand solltest du für deinen Standboxsack verwenden?

Bei der Füllung mit Sand gibt es einige Dinge zu beachten. Zuerst ist es wichtig zu wissen, welcher Sand der Richtige ist. Oftmals haben die Standfüße der Boxsäcke kleine Öffnungen, zu nasser Sand lässt sich hier nur schwer einfüllen. Spielsand aus dem Baumarkt hat meist eine hohe Feuchtigkeit und ist daher nicht zu empfehlen. Einmal ist das befüllen sehr schwierig und andererseits besteht immer die Gefahr, dass doch Wasser aus dem Standfuß läuft.

Wir haben für unseren Standboxsack Vergleich immer nur Quarzsand verwendet. Dieser Sand ist sehr trocken und rieselt gut, das macht die Befüllung des Standfußes sehr leicht. Wir raten auch davon ab zusätzlich zum Sand noch weiteres Wasser einzufüllen. So können zwar noch ein paar Kilogramm mehr Masse in den Standfuß gepackt werden, aber ihr bekommt den Sand nie wieder durch das kleine Loch aus dem Standfuß.

Standboxsack Test-Überblick & Fazit zum Vergleich

Einen umfassenden und unabhängigen Standboxsack Test haben wir bei keinem der großen Verbrauchermagazine finden können. Wir hoffen unser vergleich kann dich trotzdem bei der Kaufentscheidung unterstützen.

Letzte Aktualisierung am 23.11.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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