Trampolin springen schädlich fürs Gehirn? – darauf solltest du achten

In meinen Garten steht seit dem letzten Jahr ein Trampolin, ein schönes Sportgerät für Kinder und Junggebliebene wie mich. Ein Modell mitten in der Pandemie zu finden war leichter gesagt als getan. Nach einigen Wochen hat es dann doch geklappt. Nach einigen Stürzen habe ich mir die Frage gestellt, ist Trampolin springen schädlich fürs Gehirn?

Wenn du schon mal Zeit auf einem Trampolin verbracht hast und es vielleicht etwas übertrieben hast, dann sind dir vielleicht auch schonmal die Nackenschmerzen aufgefallen die manche von uns auf dem Sportgerät bekommen.

Ist Trampolin springen schädlich fürs Gehirn?

Auf den ersten Blick ist das eine einfache Frage. Ich habe mich, auch wegen meiner Kinder etwas näher mit dem Thema auseinandergesetzt.

Im Normalfall ist Trampolinspringen absolut ungefährlich und nicht schädlich für unser Gehirn. Gefährlich wird es erst, wenn die Sportler übermütig werden und anfangen gefährliche Manöver auf dem Trampolin zu vollführen.

Beim Springen auf dem Trampolin wird unser Gehirn durch einige Gewebeschichten und auch durch die im allgemeinen Gehirnwasser genannte Substanz geschützt. Die leichten Stöße die vom Springen auf dem Trampolin ausgehen sind für diese Schutzmechanismen kein Problem. Daher ist Trampolin springen nicht schädlich fürs Gehirn.

Anders sieht es aus bei schweren Stürzen. Besonders, wenn der Kopf mit hoher Geschwindigkeit gegen einen harten Gegenstand knallt, kann es zu Problemen kommen. Was dann passieren kann und was du sofort tun solltest klären wir weiter unten im Artikel.

Wenn du den Sicherheitsregeln unten folgst, kann dir und deinen Liebsten auf dem Trampolin nicht viel passieren. Am Ende des Artikels habe ich sogar einige Punkte aufgelistet die das Trampolinspringen vorteilhaft machen für unser Gehirn.

So ist das Springen auf dem Trampolin sicher (fürs Gehirn und die Gelenke)

Wenn ein Trampolin sachgerecht benutzt wird, ist es sicher. Es gibt allerdings einige Grundregeln die beachtet werden müssen.

Bei mehreren Springern auch dem Trampolin kann es durch das richtige Timing passieren, dass ein Springer viel höher geschleudert wird, als er es mit eigener Kraft erreichen könnte.

Die Verletzungsgefahr ist besonders bei großen Modellen zu hoch. Bei diesen hohen Sprüngen können besonders kleinere Kinder die Kontrolle verlieren und unglücklich landen. Daher sollte die Anzahl der Springer immer auf die vom Hersteller vorgegebene Anzahl begrenzt werden. Am besten ist immer nur ein Springer auf dem Trampolin.

Kleinen Kindern sollten das Trampolin nicht benutzen dürfen. Am besten sind die Kinder mindestens im Grundschulalter. Kleineren Kindern fehlt oftmals die Beherrschung, Kontrolle und die nötige Erfahrung im Umgang mit dem Sportgerät. Das Robert Koch Institut hat ganz klar festgehalten, dass Trampoline für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahre der gefährlichste Freizeit-Gegenstand sind.

Eine weitere Verletzungsgefahr ist die Spannung am Rand des Trampolins. Wer zu weit außen springt riskiert in die Federn zu geraten. Daher sollte nur in der Mitte des Trampolins gesprungen werden.

Das kann beim Trampolin springen passieren

Mit diesem Artikel möchte in keinster Weise den Teufel an die Wand malen, allerdings finde ich es wichtig auch auf die Möglichen Risiken einzugehen. Von den gesundheitlichen Gefahren des Trampolinspringens ist immer wieder in den Medien zu hören und zu lesen.

Im Wesentlichen geht es dabei um Gehirnerschütterungen. Diese treten besonders dann auf, wenn der Springer vom Trampolin abkommt und sich entweder am Boden daneben oder an einem harten Bauteil des Geräts selbst verletzt. Gehirnerschütterungen machen laut diesem Artikel sogar etwas über ein Viertel aller Unfälle mit Trampolinen aus.

Das ist eine erschreckende Zahl, den eine Gehirnerschütterung oder ein schlimmeres Schädel-Hirn Trauma können das Leben schnell nachhaltig verändern. Von verminderter geistiger Leistungsfähigkeit bis zu Lähmungen können viele schlimme Folgen auftreten.

Da wirken die anderen Gefahren, die sich beim Trampolinspringen ergeben eher nebensächlich. Aber auch Knochenbrüche sind sehr unangenehm und können mit der richtigen Technik und den oben genannten Grundregeln vermieden werden.

Springen auf dem Trampolin ist gut für dich

Neben einem hohen Energieverbrauch ist Trampolin springen auch auf viele andere Arten hilfreich für unseren Körper und unseren Geist. Natürlich macht es in erster Linie sehr viel Spaß aber die gesundheitlichen Effekte wollte ich in diesem Artikel nicht unerwähnt lassen.

So hilft das Springen dabei die Koordination zu stärken. Man muss nicht nur seinen Körper im freien Raum bewegen, sondern sich auch noch geschickt vom Trampolin abtreten und wieder aufkommen. Das sorgt für ein gutes Gleichgewichtsgefühl und eine verbesserte Koordination von Armen, Beinen und Füßen.

Sport im Allgemeinen hilft dabei die Durchblutung im Gehirn zu verbessern. Diese höhere Durchblutung hat zahlreiche Effekte. So wird nicht nur das Gehirn entspannt und die Erinnerungsleistung gestärkt, sondern auch eine große Zahl von Glückshormone ausgeschüttet. Diese Glückshormone sorgen wiederum dafür, dass wir uns besser fühlen.

Fazit – Trampolinspringen ist nicht gefährlich fürs Gehirn

Trampoline sind nicht schlecht für dein Gehirn, wenn du vorsichtig bist. Übertreibe es beim Springen nicht und riskiere keine Stürze. Das Gleiche sollte auch für deine Kinder gelten. Besonders in der Gruppe wird sich gerne gegenseitig zu Dummheiten und Übermut angestiftet. Ein Trampolin ist ein Sportgerät und sollte auch dementsprechend behandelt werden.

Mit der richtigen Aufklärung über die möglichen Verletzungen kannst du hier entgegenwirken. Schließlich könnte sich jemand beim Trampolinspringen das Gehirn oder die Wirbelsäule verletzen.

Aber wenn vorsichtig gesprungen wird, hat das Springen auf dem Trampolin weit mehr Vorteile als Nachteile, auch für unser Gehirn.

Beitrag von Peter S.

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